Von Mode, Gedanken und Mir

Für meine neuen Blogpost, trieb mich einiges im Vorfeld schon um. Und ich bin mir sicher, das ich damit nicht alleine bin. Von meinen Gedanken und Ideen möchte ich euch heut erzählen und fragen was eure Erfahrungen und euer Blick auf die Dinge sind.

Ich hatte schon immer ein Herz für die Mode, hab mich in Ihr ausprobiert, mich verliebt und entliebt, danebengegriffen oder lebe immer noch mit schönen Stücken von Ihr zusammen. Am Anfang ist man unbedarft und stellt sich nicht so viele Fragen ist glücklich dich Dinge leisten zu können, doch wenn der Konsum um einen herum immer größer wird, werden Fragen eben lauter. Seit längerem hinterfrage ich die Wege der Bekleidungsindustrie, es gibt aber Momente, da wird mir schlagartig bewusst, das hinterfragen nicht alles ist, sondern allein mein Handeln etwas in Zukunft ändern kann. Auch wenn es ein Tropfen auf dem heißen Stein vermag zu sein.

Streetart in Berlin

Ein Film, der mir mal wieder etwas mehr die Augen geöffnet hat, war The True Cost. Mit einem Inhalt, der nicht nur auf die unfaire Bezahlung und Ausbeutung der Näherinnen und auf deren Lebensumstände hinweist sondern auch, noch zusätzliche Probleme zeigt, die ganz gravierend mit unserer Umwelt und unserer Zukunft zusammen hängen, für die wir ja alle irgendwo mit Verantwortlich sind. 
So war mir nie richtig bewusst, das die Bekleidungsindustrie gleich auf Platz 2. der Umweltverschmutzungen liegt, direkt nach der Ölindustrie. Ein Ranking auf das niemand stolz sein kann und in dem wir alle das ein oder andere dazu beitragen. Denn heut zu Tage ist fasst nichts so billig geworden wie Kleidung. Jeder kann sie sich kaufen und ständig wollen neue Stücke in den Kleiderschrank platziert werden. Ich schließe mich da nicht aus, denn es ist schon schön, sich ab und zu etwas Neues zuzulegen, ob dies immer sinnvoll ist somit eine andere Frage. Deswegen gibt es soviel Konsum , weil die Mode all gegenwärtig ist und sich Läden in ihrer Produktion ständig übertreffen.

Alle Läden wie h&m, Zara und co haben zu einem neuen Begriff beigetragen, der sich Fast Fashion nennt. So produzierten damals Ketten und Labels nur 4x Sessionware im Jahr, nun sind wir mittlerweile bei 56 angelangt! Ein beachtlicher Anstieg der mich ganz Schwindlig macht. So kommen in den bekannten Ketten fast täglich neue Ware an, Sachen die man in der einen Woche gekauft hat, werden in der anderen Woche schon wieder reduziert weil Platz geschaffen werden muss und schon wird der Kunde wieder in den Laden gelockt um Geld auszugeben. So horten wir vielleicht Unmengen von Kleidung an, da sie ja nicht teuer war, schön anzusehen, modisch und Trendy ist um sie nach kurzer Zeit einfach im Schrank zu lassen, wegzugeben und zu vergessen. Ich schliesse mich da leider bisher in den einen oder anderen Momenten mit ein. 


Nachdem Film musste ich mit meinem Gewissen hadern und habe beschlossen etwas mehr mit mir ins Gericht zu gehen. Ich brauche nicht jeden Monat etwas Neues und werde mir eben mehrmals überlegen, ob und was ich anschaffe. Ich bin ein großer Freund von Secondhand und liebe schöne Vintageteile, da eh alles schon mal da gewesen ist, wird sich doch auch in Zukunft immer wieder was finden lassen, was ich gut mit den aktuellen Trends kombinieren kann. Ich mache schon seit Februar einen Bogen um h&m und Co. Auch der Versuch auf hochwertige Marken auszuweichen wird mir nicht einfach so gelingen, denn diese schließe ich zum großen Teil mit ein, denn leider ist das kein Produktions-Phänomen der mittleren Labels. Gruselig wo zum Teil die teuersten Handtaschen so produziert werden. War ich doch schon immer einFreund von @madeineurope. 

Mein Wunsch an mich ist, in Zukunft viel genauer hinzusehen und weiterhin lieber Vintageshopping zu betreiben. Auch bin ich auf das Fairtrademode-Kaufhaus Supermarche für den nächsten Shoppingtrip gespannt, denn dort hat es mich leider bisher noch nie hingetrieben, da meine Wege mit anderen Läden gepflastert  waren. Fakten die ich gern wissen möchte: Wer produziert wo, wie sind die Umweltbilanzen oder wie der Handel im allgemeinen stattfindet. Bei Supermarche kann man in jedem Fall hinter die Kulissen sehen.                      Denn diese Unendlichen Bekleidungsmüllberge gehen mir nicht mehr aus dem Kopf, genauso wie die Behandlung von anderen Menschen im 21. Jahrhundert nur damit wir Unmengen an neuen Fashionteilen vorweisen können und scheinbar nie Satt werden oder satt werden können weil uns das so suggeriert wird. In einem Theater an der Volksbühne Berlin sah ich ich mal ein Stück in dem Konsum als der neue Faschismus angepriesen wurde. Und obwohl alles ein wenig heftig und überzogen war, ist da doch was dran und ich wäre im allgemeinen zufriedener wenn ich/wir mehr nachdenken und weniger kaufen würden um unsere eigenen Ressourcen zu wahren. Aber dies ist ein langer Weg! Aber wir wissen, beginnt auch der immer mit dem ersten Schritt oder Gedanken. So die Meinigen 💭

Streetart in Berlin

Da ich kein berühmter Fashionblogger bin, wird es wahrscheinlich sicher nicht so maßgeblich sein ob ich den neusten Shit von Zara und Co habe und irgendwas verkaufen muss. Es hat halt alles mit etwas Entbehrung und Umdenken zu tun.

Eine Plattform auf die ich selber immer gern zurück greife ist Kleiderkreisel, meine Onlineplattform für Vintageshopping, neben meinem eigenen Kleiderschrank und denen die es in Berlin gibt. 

Mit den Verlinkungen der von mir getragenen Sachen habe ich im übrigen auch schon aufgehört, denn selber suchen fetzt. Ich liebte die Zeit früher, in der man sich Outfits mit etwas Geschick zusammen suchen musste und nicht gleich mit einem Mausklick im Warenkorb 1zu1 hatte auch wenn man der Bequemlichkeit durchaus was abgewinnen kann.

Bitte versteht meinen Blogpost nicht als erhobenen Zeigefinger, lediglich als Gedanken die ich mir mache, denn ich würde gerne wissen wie eure Sicht der Dinge ist, ihr Vorschläge oder Ideen für die Umsetzung von SlowFashion habt oder schon viel weiter seid !?
Alles Liebe und einen guten Start in diese Woche wünscht euch, 

Vera

Fashionweekfeelings 

Hallo Ihr Lieben,
Nachdem schon unzählige Beiträge zur Berliner Fashionweek online gegangen sind, kommt nun auch ein kleiner Post fürs erste von mir.

Ich konnte wieder viele liebe Menschen treffen und endlich zum ersten Mal Life kennen lernen, das habe ich sehr genossen. Sogar ein gemeinsames Dinner im Prince haben wir zustande bekommen bei all der knappen Zeit. Mit lieben Gleichgesinnten zusammen zu dinieren macht besonders viel Spaß, zumal sich unsere Themen, nicht nur um den Modezirkus drehten.

Empfehlen kann ich das Restaurant, wo Asian Tapas gereicht werden auch außerhalb der FW. Leckere  Gaumenfreuden aus Fernost treffen freundliches Personal und die stilvolle Einrichtung macht das Ganze Perfekt.
Abseits der schönen, vereinzelten Treffen fiel mir aber immer wieder auf, dass es sich Hauptsächlich, nicht immer um die Designer auf den Schauen dreht. Aber dies kann auch nur eine Momentaufnahme sein, die ich bemerkte. Im Gegensatz zu Früher und ich spreche hier von ca. vor 6 Jahren ist es in jedem Fall eine Veränderung.                                                   Ich für meinen Teil, sitze immer noch in hellster Aufregung in den Reihen einer Show und bin fasziniert was die Designer zusammen mit ihrem Team so alles auf die Beine stellen, die nach so kurzer Zeit wieder vorbei ist.                                                              Mit Dankbarkeit, das ich so viel aus der Nähe betrachten darf. Deswegen hoffe ich, dass es anderen auch so geht und sie es als kleine Inszenierung erleben. Ich möchte es keinem absprechen, doch sah ich oft, das eigene Outfits(Achtung Streetstylefotografen sind unterwegs😉), Snaps, Reichweite, Prominenz und Partys im Vordergrund standen.

Einen sehr schön, lesbaren Artikel findet ihr dazu hier von meiner lieben Vickie.

Ganz besonders aufregend für mich war, der Besuch des Designerduos Steinrohner, denn dort durfte ich Backstageluft schnuppern und dem ganzen Treiben hinter den Kulissen lauschen. Dazu folgt demnächst noch ein ausgiebiger Beitrag. Besuchen durfte ich ebenfalls noch das Fashionbloggercafe, Hasmag(die sich mal wieder selber übertroffen haben), Rebekka Ruetz, Maisonnoée und Marcel Ostertag. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Einladungen.

Wie dem auch sei, merke ich immer wieder das wir alle im Rausch der Fashionweek gefangen sind und jeder seine Nische sucht um Luft zu holen. So zeige ich heute kleine Ausschnitte aus meiner Fashionweek-Tagen.

Kommt gut in die neue Woche, alles Liebe-Vera

Bei Rebekka Ruetz tauchten wir in die wilden 80ziger ein. Mega Musikauswahl-unter anderem mit Billy Idol-yeahhh

Mit CaroJenny und Marlies bei Hashmag

Einblicke beim Fashionbloggercafe

Elegantes Schwarz 🖤 bei Maisonnoée

Sleekhair und Volants bei Marcel Ostertag


Bild

Fashionweek aus einem anderen Blickwinkel

Die ersten Berichte zur Fashionweek sind schon längst im Umlauf und bestimmt seid ihr schon voll im Bilde, da komm ich ziemlich spät um die Ecke mit meiner Berichterstattung. Hier soll es auch nicht um höher scheller Weiter gehen was die Trends angeht, sondern eine Sicht aus einem anderem Blickwinkel.

Fashionweek bedeutet für den Autofahrenden Berliner Chaos pur, etliche Straßen sind gesperrt und die Modemenschen überrennen die Stadt auf der Jagd von A nach B. Restaurants sind ausgebucht, Busse und Bahnen sind voll und ein Taxi bekommt man zu den Hochzeiten nicht wirklich. Mich erinnert immer die immense Warteschlange vor der Premiummesse an die Paddingtonstation in London, wenn alle vom Flughafen kommen. Das keiner versucht etwas weiter auf die Straße vor zu gehen, wundert mich. Also Tipp 1. Taxiapp installieren  und ein paar Schritte ab vom Geschehen  mit dem Fahrer verabreden oder selber aktiv zu werden und nicht in der Schlange  zu bleiben😉denn die nächste große Straße ist nicht fern. Da ist die Chance höher ein Taxi zu kriegen.

Wir Berliner wissen das es nur temporär ist, schaffen das so ganz gut zu Händeln. Ich als Modeliebhaber genieße das leichte Chaos und den Strom an Menschen den das Ganze mit sich bringt. Ich gehöre aber nicht zu denen, die von einer Schau zur nächsten rennen um da zu sein und um möglichst viel Posten zu können, sondern bin der Mode wegen schlicht und einfach verliebt nur bei den Veranstaltungen die meinem Fashionherz Freude bereiten. Es gibt ja auch schließlich was zu arbeiten. 😉

Mein Beginn waren nämlich die Messen und von denen hat Berlin zur Fashionweek nämlich ne Menge zu bieten. Ich war beratend für ein kleines Modegeschäft unterwegs um die feinen Sachen für die nächste Session raus zu picken. Spannend sind die Messen, weil man schon die Vorauswahl der nächsten Session hat und mit den Designern und Händlern in Kontakt kommt. Da muss Frau viel Fingerspitzengefühl beweisen für den richtigen Einkauf und das Trendgespür von morgen. Das ist oft nicht leicht macht aber sehr viel Spaß.

Besonders gewachsen ist die Panorama und dementsprechend gab es da viel zu entdecken. Weiter ging es für mich noch auf die Premium und die Show and Order und ja, alles an einem Tag, fragt nicht ob ich erledigt war😁☺️😂 ich war spät zu Haus und mir brannten trotz flachen Schuhen die Füße. Das ist eine der Kehrseiten wenn man sich viel vor nimmt. Generell hat man 3 Tage Zeit um sich die Messen anzuschauen und jedes Geschäft weiß meistens schon vorher wo bestimmte Marken zu finden sind oder entdecken andere ganz neu. So entsteht dann oft ein besonderes Sortiment für den Endverkäufer im Laden.

Viel Spaß beim Bilder schauen, 

Eure Foxy

Eingang Messe Berlin
Gewusel auf der Panorama
Neuer Winterlook 2016/17
Marc Cain hatte eine tolle Präsentation

Einmal persönliche Bestellung bitte 🙈
Findet Marry Poppins

Junge, Junge

Was hab ich denn da schon wieder an, eine 1A Turnhose. Allerdings nicht in der Sportabteilung gekauft, sondern zwischen all den anderen fabelhaften Hosen im Geschäft, wie man sie etwas aufpimpen und Alltagstauglich machen kann seht ihr hier. Zusammen mit einem Blazer und Pumps sieht es nicht nach Sport aus😉und ließ mich gestern sogar prima mit Fahrrad durch die City fahren. 

Ich wünsch eine eine schöne Woche und denkt daran, Mode muss immer Spaß machen, eure Foxy !

  
  
  
        Hose und Blazer // h&m     Pumps //  Minelly       Top //Pimkie

  
                                     Special Effects // ein Zipper 😉

Follow me on Sundays….fma in Bildern durch meinen Berliner Kiez….

Am liebsten bin ich sonst zu meinem turbulenten Alltag, Sonntags auf der Couch zu finden. Aber wenn das Wetter mit soviel Sonne lockt dann muss man einfach raus, ausgiebig frühstücken, spazieren, Freunde treffen und seinen Kiez immer wieder neu entdecken. Darum gibt es heut für euch ein Paar Eindrücke aus meinem Stadtteil Friedrichshain. Wie sieht für euch euer Lieblingssonntag aus ?

Frühstück im belebten Viertel mit Sonne im Gesicht im Lieblingscafe
Frühstück im belebten Viertel mit Sonne im Gesicht im Lieblingscafe

Da ist er unser Pinsel, im Volksmund auch Fernsehturm genannt ;-)
Da ist er unser Pinsel, im Volksmund auch Fernsehturm genannt 😉

Es grünt so grün
Es grünt so grün

Ick sach mal Hallo
Ick sach mal Hallo

Guckguck
Guckguck

Fresh Air
Fresh Air

Blumen sind der schönste Begleiter
Blumen sind ein schöner Begleiter

Ein Himmel für uns Alle❤️
Ein Himmel für uns Alle❤️